LEKTION 1


Sachsen und sein König August der Starke

Text 1
August der Starke. Blüte von Kunst, Kultur und höfischen Vergnügungen
Lesen Sie den folgenden Text und machen Sie anschließend die Aufgaben.

(Friedrich) August der Starke (geboren am 12. Mai 1670 in Dresden; gestorben am 1. Februar 1733 in Warschau); aus der albertinischen Linie des Fürstengeschlechts der Wettiner stammender Kurfürst von Sachsen (als Friedrich August I.) sowie später König von Polen und Großherzog von Litauen (als August II.) in Personalunion.

Er gilt als eine der schillerndsten Figuren höfischer Prachtentfaltung des deutschen Absolutismus und begründete durch seine rege Bautätigkeit und Sammelwut im Wesentlichen den Ruf Dresdens als prunkvolle barocke Kulturmetropole, der bis heute nachwirkt. Zu Lebzeiten verwickelte er jedoch seine Untertanen in den glücklosen Nordischen Krieg und seine Unfähigkeit zu inneren Reformen im Polnisch-Litauischen Staat erlaubten es dem Russischen Reich, seinen Einfluss ebenda auszuweiten - sein politisches Handeln kann als eine der Wurzeln für den verhängisvollen Siebenjährigen Krieg gelten.

Dresdner Zwinger

August ließ seine Residenzen in Dresden (daher der Beiname "Elbflorenz") und Warschau – allerdings zulasten anderer sächsischer Städte und Regionen – zu den prächtigsten Europas ausbauen. Das Konzept seiner Baumaßnahmen lag aber nach ersten fehlgeschlagenen Planungen nicht in einem zweiten Versailles oder Schönbrunn, sondern in einer Kette von kleineren Schlössern und Palais mit ihrem jeweiligen Zweck:

In Dresden nutzte man den Zwinger und den Großen Garten für rauschende Hoffeste – residiert wurde hingegen weiterhin im barock umgestalteten Dresdner Residenzschloss. Das Japanisches Palais war als Porzellanschlösschen vorgesehen, Moritzburg diente der Jagd, Pillnitz den Wasserfesten auf der Elbe, dem sog. „Canale Grande“, und der Barockgarten Großsedlitz den Festlichkeiten zur Verleihung des polnischen Adlerordens. Eigens für den Zweck der Parforcejagd, an der August großen Gefallen gefunden hatte, wurde der wildreiche Wermsdorfer Wald nach französischem Vorbild durch ein Wegenetz umgestaltet und der Bau des Neuen Jagdschlosses Hubertusburg veranlasst. In Warschau verzeichnet man den Umbau des Königsschlosses, den Bau des Sächsischen Palais (1944 zerstört) und ebenfalls eine städtebauliche Neuordnung (sog. "Sächsische Achse"). Der König pachtete in Polen auch Schlösser, da das Bauen durch die Verhältnisse in dem Land erschwert wurde.

Neue Bauvorschriften (wie die 13 "Flemmingschen Baupunkte" von 1708, Karchers Bauordnung von 1710 sowie eine weitere von 1720) regelten die städtebauliche Umwandlung der einstigen Renaissance-Stadt Dresden in eine Barockstadt (dabei verschwanden viele der schmalen Giebelhäuser der Gotik und Renaissance), forderten die ausschließliche Steinbauweise und schrieben die Anzahl und Höhe der Stockwerke sowie eine Vereinheitlichung der Verputzfarbe vor. Sie kam vor allem beim barocken Wiederaufbau der Neuen Königsstadt zur Anwendung, aber auch im Bereich des Neumarktes entstanden neue Straßenzüge mit einheitlichem Erscheinungsbild.

Als eine der ersten deutschen Städte besaß Dresden damals öffentlich zugängliche Museen, die zum Vorbild vieler anderer (z. B. in Wien und München) wurden. 1705 wurde eine Malerschule gegründet, aus der die Dresdener Kunstakademie hervorging. Die Dresdener Kunstsammlungen, vor allem die Porzellansammlung, die Pretiosensammlung im Grünen Gewölbe, die Gemäldegalerie, die Antikensammlung, das Kupferstichkabinett, das Münzkabinett und der Mathematisch-Physikalische Salon wurden entsprechend dem Zeitgeschmack ausgebaut und gehören, dank der Sammelwut Augusts und seines Sohnes, seitdem zu den reichsten und größten Europas. So kann man im Zwinger heute noch Vasen und andere Gefäße aus chinesischem Porzellan der Kangxi-Ära bewundern, von denen August 1717 151 Stück in einem Tauschgeschäft mit dem Soldatenkönig erhielt, in dem er diesem 600 sächsische Landeskinder inklusive Pferden und Ausrüstung als Dragoner-Regiment überließ.

Künstler am Hofe Augusts des Starken

Am sächsischen Hof waren bedeutende Künstler aus vielen Ländern Europas tätig, und alles in allem konnte er als Mäzen Dresden zur führenden deutschen Kulturmetropole des Barock gestalten (Dresdner Barock). Unter seiner Herrschaft wirkten bekannte  Komponisten,  Dichter, Philosophen, Juristen und Ärzte,  Kartografen,  Bildhauer und Baumeister, Holzschnitzer und Gebäudekünstler, Maler und Tapetenkünstler, Orgelbauer, Kupferstecher, Glasschneider, sowie Goldschmiede, Steinschneider, Juweliere und Emailleure.

Seine legendären und fast ständig stattfindenden Bälle, Jahrmärkte, Tierhetzen, Maskeraden und Schützenfeste (etwa 60 im Jahr), wie die zu seinem Amtsantritt 1694 und den Jahrestagen zur Erlangung der polnischen Krone, die überschwängliche Begehung des Karnevals nach venezianischem Vorbild oder das ritterliche „Karussell der vier Teile der Welt“ mit Triumphwagen und verkleideten Protagonisten anlässlich des Besuches des Dänenkönigs Friedrich 1709 waren  wohldurchdachte Staatsaktionen, verschlangen jedoch Unsummen (weit mehr als 25.000 Taler pro Jahr). Sie dienten wie seine neuen Schlösser und Kunstsammlungen der königlichen Selbstdarstellung nach dem Vorbild Ludwigs XIV. von Frankreich.


Aufgaben zum Text 1:

Тест №1a

Тест №1b

Тест №1c

IV. Erklären Sie folgende Worter nach dem Muster:
Komponist - Komponist ist ein Mensch, der Musik komponiert

Dichter, Bildhauer, Kartograph, Baumeister, Tapetenkünstler, Orgelbauer, Goldschmiede, Kupferstecher, Holzschnitzer

V. Erganzen Sie den Text mit eingeklammerten Wortern und Wendungen in richtiger Form.

Legendäre Kraft und Tod des Herrschers

Seine (a.Beiname) "der Starke", "sächsischer Herkules" und "eiserne Hand" beziehen sich auf die mitunter ( b. zur Schau stellen) körperliche Kraft, die er von seiner Vorfahrin Cimburgis von Masowien "geerbt" haben soll. So soll er (c. in der Lage  sein), ein Hufeisen mit den bloßen Händen zu zerbrechen und Eisenstangen zu verbiegen. Es (d. annehmen) aber eher, dass diese für ihn aus einer speziellen, leicht (e. verformbar) Legierung gegossen wurden. Seine Körpergröße von 1,76 Metern war jedoch für (f.damals) Verhältnisse überdurchschnittlich.

August litt unter Diabetes mellitus – weshalb ihm bereits eine Zehe (g.amputieren müssen) -, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und wog zuletzt über 110 Kilogramm. Er starb am (h. früh) Morgen des 1. Februars 1733 nach einem Schwächeanfall im Alter von 62 Jahren in Warschau und wurde am 25. Januar 1734 im Beisein (i. sein Sohn) in der Königskrypta der Wawelkathedrale des Schlosses zu Krakau feierlich (j. beisetzen).

Ответы:
a. Beinamen, b. zur Schau gestellte, c. in der Lage gewesen sein, d. wird … angenommen, e. verformbaren, f. damalige, g. amputiert werden musste, h. frühen, i. seines Sohnes, j. beigesetzt.


Text 2
Lesen Sie den Text und schreiben Sie ein paar Sätze daruber, welche Information für Sie neu ist.
Kennen Sie die Dresdener Gemäldegalerie gut?

Sie haben bestimmt viel von der Dresdener Gemäldegalerie gehört. Und Sie wissen bestimmt, dass sie zu den bedeutendsten, reichsten und schönsten Bildersammlungen der Welt gehört. Vielleicht wissen Sie auch, dass diese Gemäldegalerie sich in einem herrlichen Bauwerk des 18. Jahrhunderts, im Zwinger, befindet. Kennen Sie den Namen des Baumeisters? Das Gebäude wurde 1711-1722 vom Baumeister Pöppelmann (1661-1736) erbaut. In den Räumen dieses schönen Barockbaus sind die größten Schätze der Malkunst ausgestellt: die Bilder von Rubens, Raffael, Tizian, Rembrandt, Dürer und anderen alten Meistern. Die großen Einkäufe von Meisterwerken italienischer, niederländischer, spanischer Maler, auf denen der Weltruhm der Dresdener Galerie beruht, erfolgten vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zu Beginn des Siebenjährigen Krieges.

Zu den Hauptschätzen der Galerie gehört die "Sixtinische Madonna" von Raffael, eines der bedeutendsten Werke der italienischen Hochrenaissance. Wissen Sie, warum es die „Sixtinische Madonna“ heißt? Den Namen bekam das Gemälde nach der sixtinischen Kapelle, für die es 1515-1519 geschaffen wurde. Die Gestalt von Maria ist voll von Mutterliebe, verkörpert Ideal der Schönheit eines Menschen. Das Meisterwerkvon Rembrandt "Die Heimkehr des verlorenen Sohnes" (1668) kann man als Vermächtnis von ihm als Menschen und Künstler ansehen. Das Werk verkörpert die alles vergebende Liebe dem Menschen gegenüber. Die Kunst der Meister appeliert an unsere Gefühle, sie lässt uns mitfühlen, mitdenken. Das ist eine wahre, richtige Kunst.

Kennen Sie den Namen des ersten deutschen Künstlers? Albrecht Dürer (1471-1528), weltbekannter deutscher Maler und Graphiker, erreichte den Höhepunkt in der Renaissance-Kunst. Als erster deutscher Künstler beschäftigte sich Dürer mit Kunsttheorie, Perspektive, Anatomie. Er schuf Bildnisse (Porträts), religiöse Tafelbilder ("Die vier Apostel"), Holzschnitte, z.B. "Apokalypse", Zeichnungen.

Weitere Aufgaben zum Text

Тест №1d

2.Schreiben Sie ein Referat über Ihren Lieblingsmaler. Warum gefällt er Ihnen? Wo sind seine Bilder ausgestellt? Beschreiben Sie eines seiner Bilder. Ihr Referat muss 200 Wörter enthalten.

3. Machen Sie sich mit der folgenden Information aus Dresden bekannt.
Versuchen Sie diesen kurzen Text ohne Wörterbuch zu verstehen.

Neubau Gewandhaus Dresden Neumarkt (12.07.2007)

Die Stadt Dresden plant, auf der Fläche des 1791 abgerissenen alten Gewandhaus am Neumarkt ein neues Gebäude errichten zu lassen. Es wurde ein städtebaulicher Gestaltungswettbewerb veranstaltet, der am 04. Mai 2007 entschieden wurde. Die politischen und lokalen Entscheidungsträger wollen nach der öffentlichen Diskussion um die ersten Preisträger beurteilen, ob sich die Architektur in das Neumarktensemble einfügt oder nicht. Wenn sich im Stadtrat keine Mehrheit für einen überzeugenden Entwurf findet, so die Übereinkunft, braucht die Fläche des ehemaligen Gewandhauses nicht unbedingt bebaut zu werden.

Die GHND (Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V.) plädiert aus städtebaulichen Gründen entschieden gegen eine Bebauung dieser Fläche, da der Platz unnötig verengt würde und wichtige Sichtachsen zerstört werden, auf die bereits im 18. Jahrhundert gesteigerter Wert gelegt worden war.

Weitere Informationen und Ansichten der Modelle der einzelnen Architekten unter : http://www.dresden.de/de/08/01/02/01/c_003.php

Testen Sie jetzt Ihr Verständnis, wählen Sie die richtigen Antworten.

Тест №1e

Weiter lesen Sie nur einen kleinen Teil von den Meinungen der Stadtbewohner über die Idee der Stadtverwaltung. Sie können sich auch mit anderen Meinungen bekannt machen, wenn Sie sich an die oben angegebene Internet - Seite wenden.

Was halten die Dresdener von der Bebauung der Fläche am Neumarkt?

Meinungen

Hallo, liebes Dresden, ich finde diese Bebauung nicht gut, weil es das "Alte hisrorische Dresden" zerstören würde und das wäre quatsch. Desweiteren, so ein modernes Gebäude in einer alten Stadtansicht zu errichten ist einfach nur lächerlich, es passt überhaupt nicht dazu. Wieso sollte man so eine schöne Ansicht (bis jetzt)zerstören???!!! Man hat so viel in Dresden investiert und man hat es auch gut genutzt. Es ist eine wieder wunderschöne Altstadt enstanden und jetzte baut man so etwas noch hinein...., WARUM?????? Ich verstehe es nicht.......! Bitte um Antwort!
Nic Greifendorf (Straubenhardt, 04.11.2007)
nicgreifendorf@oleco.net

Konfrontationsarchitektur der 60 er / 70 er Jahre ist heute uninteressant geworden. Die Architektur muß sehr schnell begreifen , daß sich das Empfinden der Menschen völlig verändert hat. Und gerade in Dresden , wo die Schönheit der Bauten die Menschen prägt. Der Entwurf Cheret-Bocic liegt für dieses Umfeld Neumarkt Dresden meilenweit ausserhalb jeglicher Akzeptanz.
Groetzner , Hans-Otto (27721 Ritterhude , Eickbusch 7, 10.10.2007)
hsgroetzner@t-online.de

Habe mir die Modelle für das Gewandhaus angesehen und bin fassungslos darüber, wie wie man solche häßliche, herzlose Betonklötze für eine so exponierte Stelle prämieren kann. Es hat nicht gereicht westdeutsche Städte mit fantasieloser Architektur zu verschandeln, jetzt muss das Ensemble um die Frauenkirche wohl auch dran glauben. Haben die Verantwortlichen in Dresden den Verstand verloren, haben sie im Übermut vergessen welchen Schatz (finanziellen) sie dabei sind zu ruinieren? Es gibt in Dresden doch ausreichend Raum für moderne (und nicht geliebte) Architektur.
Georg (Bensheim, 22.08.2007)
georg@bensheim.de

Rhinolophus Hipposideros ist der Sächsische Batman, der August der Starke des dritten Jahrtausends! Lassen wir ihn ein! Ich glaube, jetzt geht´s los und ein Goldenes Zeitalter mit Renaissance der Architektur bricht an, am Postplatz, von der Ostraallee, vom Theaterplatz und aus dem Zwinger gesehen, der Postplatz wird gerettet, der Jüdenhof, die Schlossstraße und der westliche Neumarkt, befreit von der Zerrissenheit der sogenannten Nachkriegsarchitektur.
Hufeisen Nase (Dresden, 10.08.2007)
Rhinolophus@Hipposideros.com

Alles was bis jetzt für den Neumarkt in Dresden mit sehr vielen Anstrengungen und sehr sorgfältig geplant und geleistet worden ist und darum in der ganzen Welt bewundert wird, wird mit diesem brutalen Neubau des Gewandhaus wieder völlig vernichtet. Alle Mühe zu einem schönen und monumentalen Neumarkt ist dann wieder umsonst gewesen. Das ist unverständlich!!!
Peter Haars (Houten - Niederlande, 05.08.2007)
peterhaars1952@hotmail.com

Ich bin auch der Meinung, dass dort das Gewandhaus nicht gebaut werden darf . Meines Wissens wurde im 18. JH extra das alte Gewandhaus abgerissen, weil es ins Barockensemble nicht hineinpasste. Unser Vorbild soll aber das Barockensemble sein.
Matthias Grahl (Radeburg, 03.08.2007)
grahl1209@arcor.de

Bitte schreiben Sie jetzt Ihren eigenen e-mail-Brief fur oder gegen die Bebauung des Platzes am Neumarkt in Dresden.

Zum Schluss jeder Lektion bekommen Sie einen Test. Jede Aufgabe des Tests ist mit einer bestimmten Punktenzahl vorgesehen. Sie bestehen den Test in dem Fall, wenn Sie 75% der Aufgaben richtig gemacht haben.

TEST I

Teil 1

Sie kommen von überall her; zu Lande, übers Wasser, aus der Luft. Doch was immer sie nach Dresden lockt – wenn es dunkel wird in Sachsens Hauptstadt, dann haben alle nur ein Ziel: den Theaterplatz, wo zum Feierabend die Kandelaber aufleuchten und wo die grosse Semperoper steht, in den berühmte Werke von Wagner und Strauß Premiere hatten. Dann kommen an schönen Tagen die Ausflügler auf qualmender Elbdampfern heran; die Touristen schlendern vom Altmarkt herüber; Gruppen aus West und Ost, Volkshochschulen, Misikvereine, Kegelklubs: alle wollen sie sehen. Denn ein Besuch der 1841 von Gottfried Semper erbauten Oper ist unter Europas Kulturkonsumenten inzwischen Breitensport geworden. Abend für Abend steuern vollbesetzte Busse den Theaterplatz an. Selbst aus opernverwöhnten Metropolen wie Berlin, München und Hamburg trifft Publikum ein. Längst ist die Sächsische Staatsoper ein Dresdner Schlager – bestaunt, verehrt und selbst auf dem Schwarzmarkt fast immer verkauft.

Aufgaben zum Text:

Тест №1f

Тест №1g

Teil 2

Das Wort ‚Tanztheater’ ist in keinem Tanzlexikon zu finden. Trotzdem ist es seit langem überall bekannt. Erfunden wurde der Begriff schon in den späten zwanziger Jahren durch den Choreographen Kurt Joos, der 1928 in Essen zu den Gründern der Folkwang-Schule gehörte. Vierzig Jahre später greift seine Meisterschülerin Pina Bausch die Ideen ihres Lehrers wieder auf und verwirklicht sie. Als Ballettchefin benennt sie ihr Ensemble um: Aus dem Wuppertaler Ballett wird das ‚Tanztheater Wuppertal’. Zunächst choreographiert sie Opern als dramatisch bewegte Modern-Dance-Stücke, doch dann entfernt sie sich weiter von dem, was sie gelernt hat. Zunehmend versetzt sie den reinen, absoluten Tanz mit theatralischen Bildern und realistischen Elementen; ihre Tänzer beginnen zu singen und zu sprechen. Verwundern darf das niemanden. Denn schon bei Antritt ihrer Chefposition sagte sie, sie sei weniger daran interessiert, wie sich die Menschen bewegen, als was sie bewege.

Beantworten Sie folgende Fragen auf Russisch. Jede richtige Antwort - 2 Punkte. Max. - 8 Punkte.

1. Что сообщается в тексте о Курте Йоосе?
2. Каким был первый шаг Пины Бауш для осуществления идеи ее учителя?
3. Как она изменила традиционный балет?
4. В чем проявляется философия Пины Бауш?


Начало лекции